EJCT: Zweiter Turniersieg in Folge für Team Muskatewitz
vom 31.10.2016
Das deutsche Junioren-Nationalteam mit Skip Marc Muskatewitz, Sixten Totzek, Jan-Luca Haag und Marc Weiler hat nach dem EJCT-Turnier in Oslo vor Wochenfrist nun auch das Turnier in Prag gewonnen. Bei den Juniorinnen schaffte es das Team um Klara Fomm auf den dritten Rang.

Wie schon in Oslo, so kam das Team Muskatewitz auch in Prag etwas schwer ins Turnier, startete miz zwei Niederlagen gegen das Schweizer Team um Marco Hoesli (6:8) und mit dem gleichen Ergebnis gegen die Tschechen vom Team um Pavel Mares. Danach jedoch fanden die deutschen Junioren ihren Rhythmus und sicherten sich mit einem 7:4 gegen das slowenische Team Sever und einem klaren 10:4 gegen die Niederländer um Tobias van den Hurk das Playoff-Ticket.

Die Ungarn mit Skip Viktor Nagy waren im Viertelfinale praktisch chancenlos. Nachdem der Gegner im zweiten End einen Stein hatte schreiben müssen, gewann das Team Muskatewitz die darauffolgenden vier Ends mit jeweils zwei Steinen, sodass die Ungarn vor dem siebenten End beim Stand von 8:1 den Handschlag anboten. Im Halbfinale gelang dann die Revanche gegen das Team Hoesli. Das lag bei Halbzeit zwar mit 3:1 vorn, doch ein Dreierhaus im fünften End brachte die Wende zu Gunsten des deutschen Teams. Die Schweizer glichen noch aus, doch dann verzichteten die DCV-Curler auf Punkte im siebten End, um dann das Recht des letzten Steins mit ins entscheidende achte zu nehmen, wo der eine Stein zum 5:4-Sieg gelang.

Im Endspiel wartete mit dem Team um Fabian Stucki aus Adelboden in der Schweiz ein Mitfavorit. Die beiden Teams lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem keiner dem Gegner etwas schenkte. Und so brachte ein gestohlener Stein im sechsten End die Vorentscheidung in einem Spiel, dass mit 3:2 endete und mit dem das Team Muskatewitz seine starke Turnierleistung krönte.

Rang drei für Juniorinnen-Team Fomm

In der weiblichen Konkurrenz waren sogar zwei Teams am Start. Das junge Team mit Skip Mia Höhne, Lena Kapp, Fiona Wunderlich und Laura Mayrhans konnte zwar das erste Spiel gegen das slowenische Team Cerne mit 6:3 gewinnen, kassierten danach jedoch drei knappe Niederlagen und schieden damit nach der Vorrunde aus.

Besser lief es für das Füssen-Geisinger Team mit Skip Klara Fomm, Sophia Rosel, Franziska Mücke, Leonie Schoberl und Marlene Grießer. Zwar geriet das Auftaktspiel gegen das Schweizer Team Gauchat mit 4:13 zu einer Klatsche. Doch davon erholten sich die deutschen Curlerinnen schnell und feierten danach drei Siege in Folge gegen das tschechische Team Podrabska (5:4), die Italienerinnen vom Team Benedetto (7:5 und das spanische Team Munte (6:3), was die Qualifikation für das Halbfinale einbrachte.

Dort hielt das Team Fomm gegen den späteren Turniersieger, das Team um Sophie Jackson aus Schottland, lange mehr als gut mit, lag nach fünf Ends auch mit 4:1 vorn. Doch die Schottinnen verkürzten mit einem Zweierhaus und stahlen im siebten End drei Steine zum 4:6 aus deutscher Sicht, was dann nicht mehr aufzuholen war.

So war das Spiel um Platz drei das letzte im Wettbewerb, und es ging gegen die ungarische Nationalmannschaft um Skip Linda Joo. Mit einem Dreierhaus holte sich das Team Fomm im dritten End eine komfortable 4:1-Führung, die die Ungarinnen allerdings vor dem achten Durchgang wieder ausgeglichen hatten. Die Deutschen hatten allerdings das Recht des letzten Steins im entscheidenden End, und nutzte diesen Vorteil souverän zu einem Dreierhaus und zum 8:5-Endstand.
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