EJCT: Deutsche Junioren stark in Kitzbühel
vom 05.12.2016
Die deutschen Junior/Innen-Teams haben beim Turnier European Junior Curling Tour im österreichischen Kitzbühel erneut stark aufgetrumpft. Das Nationalteam um Skip Marc Muskatewitz gewann den Wettbewerb. In der weiblichen Konkurrenz kam es im Halbfinale zum deutsch-deutschen Duell, doch im Endspiel blieb der Überraschungscoup aus.

Die Hamburg-Füssener Kombination mit Skip Maike Beer, Lena Kapp, Mia Höhne und Laura Mayerhans hatte sich nach Siegen über das zweite Team um Klara Fomm (8:7), das österreichische Team von Celine Moser (13:1) und das Team Prodrabska aus Tschechien (6:4) erst im letzten Vorrundenspiel gegen die Schottinnen um Skip Sophie Jackson mit 4:10 erstmals geschlagen geben müssen, sich so aber trotzdem einen Platz im Halbfinale erspielt.

Das Team mit Klara Fomm, Sophia Rösel, Franziska Mücke und Leonie Schöberl aus Füssen und Geising war neben der Niederlage gegen das Team Beer ebenfalls nur noch den Schottinnen unterlegen (4:9), hatte ansonsten die Tschechinnen (4:1) und auch die Österreicherinnen (9:2) jeweils klar besiegt.

So kam es im Halbfinale zu Duell der beiden deutschen Teams, wo diesmal das Team Fomm mit 10:3 deutlich die Oberhand behielt und sich so den Platz im Finale gegen das favorisierte schottische Team sicherte. Dort bestimmten Sophie Jackson und Co. zu Beginn das Geschehen, bis das deutsche Team im fünften End die ersten Punkte auf das Scoreboard bekam. Zwar konnte man in der Folge besser spielen und auch noch verkürzen, doch am Ende triumphierten die Schottinnen mit 6:4.

Einen zu keiner Zeit gefährdeten Turniersieg fuhr das Team mit Skip Marc Muskatewitz, Sixten Totzek, Jan-Luca Haag und Marc Weiler ein. Vier deutliche Siege in der Vorrunde untermauerten den Favoritenstatus der DCV-Junioren-Nationalmannschaft. Das tschechische Team Mares, welches man später im Endspiel wiedertreffen sollte, wurde mit 8:1 vom Eis geschickt, auch das Team um Marc Sutor (7:4), das Team Seiwald aus Österreich (11:0) und das Team Janowski aus Polen (7:3) hatten kein Mittel. Auch das Finale gegen den tschechischen Vertreter wurde mit 7:2 eine klare Angelegenheit.

Für Magnus Sutor, Benny Kapp, Willy Eitel und Chris Gregor genügte nur ein Sieg in der Vorrunde gegen die Österreicher (9:2) nicht zum Erreichen des Halbfinals.
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2017
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